Projekt "Himmel und Hölle" – Zwischen Hoffen und Planen
Zurzeit stecke ich mitten in der Arbeit an meinem neuen Projekt: "Himmel und Hölle".
Eine Geschichte, die mir sehr am Herzen liegt, nicht nur, weil sie den Auftakt zu einer Trilogie bildet, sondern auch, weil sie emotional tief geht und viel von dem widerspiegelt, was mich als Autorin bewegt.
Ich befinde mich aktuell in einer nervenaufreibenden Phase:
Wartezeit.
Die Phase, in der man täglich ins Postfach schaut und hofft, dass ein Verlag sich meldet. Dass jemand an das Buch glaubt, so wie ich es tue. Und natürlich schleicht sich dabei immer wieder die Frage ein: Was, wenn keine Zusage kommt?
Dann müsste ich wohl oder übel über Selfpublishing nachdenken. Und glaubt mir, das ist kein einfacher Plan B. Es bedeutet viel Eigenverantwortung, noch mehr Arbeit und ganz ehrlich: einen riesigen Organisationsaufwand.
Doch dieses Buch ist etwas Besonderes. Und genau deshalb will ich auch, dass die Gestaltung etwas Besonderes wird.
Ich rede hier nicht von Farbschnitt, auch wenn das absolut genial wäre!
Nein, mein Herz hängt vor allem an den Schmuckseiten. Wer den ersten Band meiner Herzensreihe "Das Leben ist Magisch" kennt, weiß, dass ich Zitate als Schmuckseiten liebe. Und das soll sich durch die ganze Reihe ziehen, mit einer kleinen Steigerung von Band zu Band (Ihr werdet es bei Band 2 sehen, hihi!).
Für "Himmel und Hölle" hatte ich die Idee, mit farbigen Schmuckseiten zu arbeiten. Und da kam der große Dämpfer: die Kosten.
Die Umsetzung meiner Wunschvorstellung würde bedeuten, dass ich am Ende nur etwa 15 Cent pro verkauftem Buch verdiene.
Das ist... ernüchternd.
Wenn man bedenkt, dass davon eigentlich auch noch Lektorat, Korrektorat und Cover bezahlt werden müssten, ist das eigentlich ein Minusgeschäft.
Zum Glück habe ich Unterstützung: Mein Freund gestaltet mir die Cover und ich habe ein großartiges Testleser-Team, das mich kostenlos begleitet.
Aber das heißt auch: mehr Arbeit für mich. Ich muss mein Manuskript unzählige Male selbst durchgehen, immer wieder, in der Hoffnung, keinen Fehler zu übersehen und irgendwann nicht blind dafür zu werden.
Und all das für 15 Cent pro Buch?
Das ist hart.
Es dämpft die Motivation.
Aber es ändert nichts daran, dass ich an dieses Projekt glaube.
Ich weiß, dass am Ende etwas Wunderschönes entstehen wird, egal, ob mit Verlag oder im Selfpublish. Und vielleicht, nur vielleicht, finden sich doch noch Wege, Träume bezahlbar zu machen.
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